* * *

Ó ïî¿çä³, ùîðàçó, êîëè ÿ ÷óþ ñëîâî «ïðî¿çä», ÿ ìàëî íå ñì³þñÿ, ÿê
ó÷åíü ïî÷àòêîâî¿ øêîëè.

* * *

Ó ïî¿çä³, ùîðàçó, êîëè ÿ ÷óþ ñëîâî «ïðî¿çä», ÿ ìàëî íå ñì³þñÿ, ÿê
ó÷åíü ïî÷àòêîâî¿ øêîëè.

* * *

Äâîõ 19-ð³÷íèõ ìåøêàíö³â Ëüâîâà çàâåðáóâàëè ðîñ³éñüê³ ñïåöñëóæáè, ÿê³ âèäàâàëè ñåáå çà ñï³âðîá³òíèê³â ÑÁÓ. Þíàê³â ïåðåêîíàëè, ùî âîíè áåðóòü ó÷àñòü ó ñïåöîïåðàö³¿ ïðîòè «âîðîã³â Óêðà¿íè», ³ äîðó÷èëè ï³äïàëèòè ïîøòîâå â³ää³ëåííÿ òà äâåð³ ê³ëüêîõ êâàðòèð. Öå áóëà ñïðîáà åêñïëóàòóâàòè ïàòð³îòèçì óêðà¿íö³â òà ¿õíþ äîâ³ðó äî ïðàâîîõîðîíö³â, ùîá âèêîðèñòàòè ¿õ äëÿ ï³äðèâíî¿ ä³ÿëüíîñò³.

* * *

Ïðåçèäåíò Ôåðäèíàíä Ìàðêîñ-ìîëîäøèé ó â³âòîðîê î÷îëèâ ³íñïåêö³þ ìàéæå çàâåðøåíîãî ìîñòó Êàìàëàí³óãàí, ÿêèé ç'ºäíຠï³âí³÷íî-ñõ³äíó òà ï³âí³÷íî-çàõ³äíó ÷àñòèíè ïðîâ³íö³¿ Êàãàÿí.

ϳñëÿ çàâåðøåííÿ áóä³âíèöòâà âàíòîâèé ì³ñò äîâæèíîþ 1580 ìåòð³â ç'ºäíຠì³ñòà Àïàðð³ òà Êàìàëàí³óãàí. Öå ºäèíèé ì³ñò, ùî ïåðåòèíຠð³÷êó Êàãàÿí ó íàéï³âí³÷í³ø³é ÷àñòèí³ Êàãàÿíà.

* * *

Êàíäèäàò ó ïðåçèäåíòè â³ä ïàðò³¿ Ãîì³íüäàí (Ãîì³íüäàí) Õàó Ëóíá³í ñüîãîäí³ îãîëîñèâ ïðî ñâîþ ïîë³òèêó ùîäî îáîõ áîê³â ïðîòîêè, çàÿâèâøè ïðî íàì³ð â³äêðèòè ïðåäñòàâíèöòâà Ãîì³íüäàíó â Ïåê³í³ òà Øàíõà¿. Ðå÷íèê Ðàäè ó ñïðàâàõ ìàòåðèêîâîãî Êèòàþ Ëÿí Âåíüöçå çàÿâèâ, ùî êîíñóëüòàö³¿ òà îáì³íè ì³æ ñòîðîíàìè ïðîòîêè ïîâèíí³ çàëèøàòèñÿ îô³ö³éíèìè, îñê³ëüêè öå íàéêðàùèé ï³äõ³ä.

* * *

ÑØÀ çìîæóòü ïåðåäàòè Óêðà¿í³ ëèøå 20-50 ðàêåò "Òîìàãàâê" – öüîãî íåäîñòàòíüî, ùîá çì³íèòè õ³ä â³éíè, – FT.

«ÑØÀ ìàþòü áëèçüêî 4150 ðàêåò «Òîìàãàâê», àëå çìîæóòü ïåðåäàòè Óêðà¿í³ ëèøå ê³ëüêà äåñÿòê³â. Íîâ³ çàêóï³âë³ îáìåæåí³», — êîëèøí³é ÷èíîâíèê Ïåíòàãîíó Ìàðê Êàí÷³àí

ÁËÎÃÈ
ÏÎÅDzß

Was gesagt werden muss

05:23 10.04.2012

Was gesagt werden muss

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten -
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt “Antisemitismus” ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir – als Deutsche belastet genug -
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.

Günter Grass

Âñ³ ñòàòò³ ðîçä³ëó "ÏÎÅDzß"

afisha

Äîêóìåíòàö³ÿ "˳òôîðóìó" Äîêóìåíòè Êîíòàêòè
© Âñåóêðà¿íñüêà òâîð÷à ñï³ëêà "˳òåðàòóðíèé ôîðóì", 2005 - 2009 ð.
Ñòàðà âåðñ³ÿ ñàéòó